Datensouveränität schafft Zukunftssicherheit.

Wie die AMEOS Gruppe mit einer unabhängigen Datenstrategie ihre Resilienz, Wirtschaftlichkeit und digitale Gestaltungsfreiheit stärkt

Die AMEOS Gruppe zeigt, wie Krankenhäuser ihre Daten langfristig unabhängig, sicher und wirtschaftlich nutzbar machen können. Durch interoperable Datenhaltung, die kontrollierte Migration von Altdaten und herstellerunabhängige Architekturen schafft AMEOS die Grundlage für digitale und datensouveräne Versorgung. Im Fokus standen neben der Reduzierung von Herstellerabhängigkeiten, die langfristige Nutzbarmachung der Daten und die Schaffung einer belastbaren Grundlage für eine resilientere Gesundheitsversorgung.

Die Herausforderungen

  • Wachsende Abhängigkeit von einzelnen Herstellern
  • Hohe Kosten und Risiken bei Systemwechseln
  • Historisch gewachsene Datensilos
  • Steigende Anforderungen an Compliance, Interoperabilität und Zukunftssicherheit

„Datensouveränität bedeutet für uns, dass wir die Kontrolle über die von uns verantworteten Daten behalten. Wir bestimmen, wer darauf zugreifen darf, und stellen sicher, dass die Daten aus den unterschiedlichen Systemen strukturiert verfügbar und übertragbar bleiben. Auf dieser Basis entscheiden wir, welche Applikationen wir anbinden.“
 

Katrin Weinhold, Direktorin IT, AMEOS Gruppe

Die Lösung

Für die AMEOS Gruppe ist die Antwort klar: Daten müssen unabhängig von konkreten Anwendungen gedacht werden. Das Ziel: Daten langfristig unabhängig, sicher und flexibel nutzbar zu halten. Statt Informationen dauerhaft in einzelnen Anwendungen oder proprietären Systemen zu binden, setzt AMEOS auf eine herstellerunabhängige Datenstrategie mit interoperablen Strukturen und einer kontrollierten Migration von Bestandsdaten. 

So entsteht eine zukunftsfähige Datenbasis, die Klinikstandorte, Fachbereiche und digitale Anwendungen miteinander verbindet. Medizinische und administrative Informationen bleiben auch bei technologischen Veränderungen verfügbar und nutzbar. Gleichzeitig werden Abhängigkeiten von einzelnen Herstellern reduziert und die Voraussetzungen für neue digitale Lösungen geschaffen. 

Für AMEOS ist Datensouveränität weit mehr als ein IT-Thema. Sie wird zum strategischen Erfolgsfaktor für digitale Souveränität, wirtschaftliche Entscheidungsfreiheit und eine resiliente Gesundheitsversorgung.

Hier zeigen sich die drei Ebenen TRUST, CONNECT, APPLY von XQT in der realen Anwendung. Die Basis bildet das qualified Trust Repository (qTR) von DMI (TRUST), welches wiederum ergänzt wird durch die Ebene CONNECT mit dem Infor™ Cloverleaf® von Health-Comm sowie dem AVP Infinity von DMI. „Oben andockend sind dann alle unsere weiteren Systeme, die wir haben, vom KIS, LIS, RIS, PACS bis hin zu ersten KI-Komponenten für Befundungen“, erklärt die IT-Chefin der AMEOS. Auch die Applikationen, die für die regulatorischen Rahmenbedingungen nötig seien, wie das Patientenportal, die Telematik-Infrastruktur oder die MD-Kommunikation würden hier andocken.

Von gewachsenen Bestandssystemen zur souveränen Datenbasis: 

Die kontrollierte Migration und interoperable Datenhaltung sorgen dafür, dass Informationen langfristig verfügbar, nutzbar und unabhängig von einzelnen Anwendungen bleiben.

„Ich sehe die Zukunft nicht in einem einzigen großen monolithischen System. Medizinische Anforderungen, regulatorische Vorgaben und neue KI-Anwendungen verändern sich dafür zu schnell. Wir brauchen eine modulare Architektur, in der Anwendungen kontrolliert ausgetauscht werden können, ohne dass Daten, Prozesse oder Versorgungssicherheit von einem einzelnen Hersteller abhängen.“

Das Projekt der AMEOS Gruppe macht deutlich:

Datensouveränität beginnt nicht erst mit der nächsten großen Technologieentscheidung. Sie entsteht, wenn Krankenhäuser ihre Bestandsdaten strukturiert sichern, aus proprietären Abhängigkeiten lösen und unabhängig nutzbar machen.

So wird aus einer technischen Datenmigration eine strategische Grundlage für:

  • mehr Resilienz,
  • langfristige Planungssicherheit,
  • wirtschaftliche Handlungsfähigkeit,
  • flexible IT-Entscheidungen,
  • und eine selbstbestimmte digitale Transformation.
Katrin Weinhold im XQT Magazin-Interview

Katrin Weinhold live beim XQT Entscheiderforum
Video

Aus unserer XQT Webinarreihe:

Altdatenmigration smart umsetzen
 
Erfahren Sie in unserem kostenlosen Webinar (Aufzeichnung) wie Krankenhäuser ihre Legacy-Systeme ablösen und gleichzeitig eine integre und interoperable Datenbewahrung sicherstellen können.
 
Dr. Ingo Matzerath, Bereichsleiter Integrations- und Sonderprojekte, AMEOS Gruppe und Dr. Christian Jenke, Senior Solution Advisor, DMI GROUP 
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Bildnachweise: René Jungnickel