Erlöse sichern: GKV-Beitragsstabilisierungsgesetz verändert Krankenhausabrechnung

Souverän mit steigenden MD-Prüfungen umgehen

Veränderte MD-Prüfquoten – 
das müssen Klinikverantwortliche jetzt wissen

„Spargesetz“ wird das GKV-Beitragsstabilisierungsgesetz, kurz GKV-BStabG, umgangssprachlich genannt – und das aus gutem Grund: Kliniken müssen sich bereits im kommenden Jahr auf 4,1 Milliarden Euro Mindererlöse einstellen, rechnet die Wirtschaftsprüfung und Beratung Curacon vor.

Ein wichtiger Hebel für die geplanten Einsparungen im Krankenhaussektor sind die erhöhten MD-Prüfquoten, die ab dem 1. Januar 2027 greifen. Aktuellen Schätzungen zufolge dürften 80 Prozent der Kliniken betroffen sein.

Was steckt hinter den erhöhten MD-Prüfquoten?

Vor allem zwei Aspekte im GKV-BStabG verändern die Rahmenbedingungen in Kliniken:

  • Der MD wird in Zukunft mehr prüfen
  • Und der MD wir die Prüfinhalte deutlich erweitern

Wie deutlich die Prüfquote für eine einzelne Klinik ansteigt, hängt ab Januar 2027 vom Anteil unbeanstandeter Prüfquoten ab.

Anteil unbeanstandeter Prüfungen (im Quartal)


              Geplante Prüfquote ab 2027


mindestens 80 % 
unbeanstandete Prüfungen
5% 
Prüfquote
60 % bis 80 % 
unbeanstandete Prüfungen
15% 
Prüfquote
40 % bis 60 % 
unbeanstandete Prüfungen
25% 
Prüfquote
unter 40 %
unbeanstandete Prüfungen
keine Beschränkungen
der Prüfquote

Davon unabhängig kann der MD anstatt wie bisher nur bestimmte Einzelaspekte zu betrachten, Diagnose, Eingriffe, Verweildauer und die Notwendigkeit der stationären Aufnahme ab Januar 2027 in einem Schritt bewerten. 1,6 Milliarden Euro weniger Ausgaben für die GKV sollen sich so bereits im kommenden Jahr realisieren lassen. Damit rücken auch Hybrid-DRGs ins Visier der Prüfungen.

Welche Konsequenzen ziehen höhere MD-Prüfquoten nach sich?

In erster Linie bedeuten höhere Prüfquoten einen erhöhten Aufwand für Kliniken. Hochrechnungen auf Basis aktueller, vom GKV-Spitzenverband veröffentlichter Prüfquoten aus dem ersten Quartal 2026 zeigen, dass bereits 2027 knapp 500.000 mehr Abrechnungen geprüft werden könnten. Mit einem Aufwand von 45 Minuten pro MD-Prüfungen müssten Kliniken ein Äquivalent von 700 bis 750 Vollzeitkräften vorhalten, um den Prüfungsaufwand zu bewerkstelligen.

Außerdem erhöhen mehr Prüfungen automatisch das Risiko für Rückforderungen, was Liquidität und Erlöse der Kliniken mitunter stark gefährden kann.

Können Kliniken diese Risiken und auch den Aufwand im Medizincontrolling reduzieren?

Ja, und zwar deutlich! XQT unterstützt Krankenhäuser dabei, alle erforderlichen Informationen für MD-Prüfungen automatisiert zusammenzuführen.

Automatisierte MD-Akten

XQT übernimmt:

Sammlung aller relevanten Unterlagen
Vollständigkeits- und Plausibilitätsprüfungen
Vorbereitung der MD-Unterlagen
Sicherstellung von Integrität und Nachvollziehbarkeit
Workflow-Steuerung zwischen den beteiligten Systemen

Bestehende Systeme intelligent vernetzen

XQT ergänzt die vorhandene IT-Landschaft ohne Systembruch und integriert

  • Krankenhausinformationssystem (KIS)
  • Kodiersystemen
  • Dokumentenmanagementsystemen (DMS)
  • MD-Portal

Dadurch entsteht ein durchgängiger, digitaler Prozess von der Fallbearbeitung bis zur MD-Kommunikation.

Der Mehrwert durch XQT im Überblick

Vollständige und nachvollziehbare Unterlagen reduzieren das Risiko von Erlöskürzungen und Rückforderungen
Automatisierte Prozesse entlasten Medizincontrolling und Kodierfachkräfte
Dokumentationslücken werden frühzeitig erkannt und geschlossen
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Krankenhäuser sind besser auf neue regulatorische Anforderungen vorbereitet

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