KHVVG - einer kurzer Überblick 

Der Name ist Programm. Das Krankenhausversorgungsverbesserungsgesetz (KHVVG) soll die stationäre Versorgung in Deutschland grundlegend reformieren. Im Zentrum des Gesetzes stehen dabei vor allem die 61 Leistungsgruppen, die Behandlungsarten bündeln und bundeseinheitliche Qualitätskriterien sicherstellen sollen.

Weiterhin soll das bisherige System der Fallpauschalen (DRG-System) in Teilen durch Vorhaltepauschalen ersetzt werden. Damit ändert sich die Krankenhausfinanzierung grundlegend.

Und um diesen grundsätzlichen, idealerweise nachhaltigen Umbau des stationären Sektors zu unterstützen, wurde der Krankenhaustransformationsfonds (KHTF) eingerichtet. Insgesamt 50 Milliarden Euro stehen darüber als Fördermittel in den kommenden zehn Jahren zur Verfügung. Krankenhäuser erhalten daraus aufgeteilt in acht Fördertatbestände finanzielle Unterstützung für ihre individuellen Transformationsvorhaben.

Fördermittel gezielt nutzen, Krankenhausstrukturen zukunftssicher aufstellen

Der Status Quo

Vor allem der Transformationsfonds eröffnet Krankenhäusern damit jetzt konkrete Chancen für eine organisatorische Neuausrichtung.

Insgesamt sind Stand Juni 2026 bereits 255 Förderanträge beim Bundesamt für Soziale Sicherung eingegangen. Im Fokus der Krankenhäuser stehen dabei die Fördertatbestände 1 (69 Anträge) und 3 (78 Anträge).

Aus Sicht der DMI Group ein richtiger und wichtiger Impuls aus dem stationären Sektor, denn unter Fördertatbestand 1 fallen Vorhaben zur standortübergreifenden Konzentration akutstationärer Versorgungskapazitäten. Dazu zählen beispielsweise auch Kosten zur Angleichung der digitalen Infrastruktur, soweit diese zusätzlich zu den genannten Maßnahmen erforderlich ist. Heiß konkret: Gefördert wird beispielsweise die Interoperabilität informationstechnischer Systeme.

Fördertatbestand 3 zielt auf die Bildung telemedizinscher Netzwerke ab. Damit sind beispielsweise Kosten für die Beschaffung, Errichtung, Erweiterung oder Entwicklung interoperabler und sicherer Systeme förderfähig. Auch Kosten für Maßnahmen zur Sicherstellung der Interoperabilität zwischen den Systemen oder Kosten für Maßnahmen zur Verbesserung der informationstechnischen Sicherheit der Krankenhäuser fallen unter diesen Fördertatbestand.

Interessanterweise machen aktuell vor allem Kliniken aus Berlin (191 Anträge) und Hessen (38) Gebrauch vom Transformationsfonds. Anträge aus anderen Bundesländern sind bisher einstellig. Dafür hat Niedersachsen trotz weniger Anträge (sieben Anträge in FTB1) bereits über 143 Millionen Euro bewilligt. Auf Platz zwei folgt Nordrhein-Westfalen (vier Anträge in FTB1) mit rund 45 Millionen Euro und Hessen mit etwas über zwei Millionen Euro. 

Der Weg zur Förderung 

Krankenhäuser können die Fördermittel aus dem Transformationsfonds nicht direkt beantragen. Das machen die Bundesländer beim Bundesamt für Soziale Sicherung. 

Wichtig: Das Verfahren ist mehrstufig angelegt und erfordert eine enge Abstimmung zwischen Krankenhausträgern, Ländern und Krankenkassen.

Für Krankenhäuser bedeutet das vor allem eines: Der Weg zur Förderung beginnt deutlich vor der eigentlichen Antragstellung. Eine klare Zieldefinition, belastbare Projektkonzepte und die frühzeitige Einbindung der zuständigen Landesbehörden sind entscheidend.  

Die DMI GROUP als Partner 

Vor allem XQT als Marke der DMI GROUP für Datensouveränität ist für Krankenhäuser ein starker Partner für die Transformation des stationären Sektors – insbesondere mit Blick auf die acht Fördertatbestände des KHTF.

Denn vertrauenswürdige, interoperable und nutzbare Gesundheitsdaten sind die Grundlage für jeden einzelnen Transformationsschritt, den der Sektor nun durchlaufen muss. Denn nur, wenn die Datenbasis stimmt, sind Krankenhäuser in der Lage, sicher zu handeln, Innovationen vertrauensvoll einzusetzen und damit die eigene Zukunft aktiv zu gestalten.

Sie wollen wissen, wie wir Sie konkret bei der Umsetzung einer der acht Fördertatbestände unterstützen können? Sprechen Sie uns an, wenn Sie:

eine Einordnung zu einem geplanten Vorhaben wünschen
Transformations- und Digitalisierungsziele beschreiben müssen
wissen möchte, zu welchen Fördertatbestand sich ein Vorhaben zuordnen lässt
eine Bewertung benötigen, wo unsere Lösungen idealerweise anknüpfen sollten
den Austausch zu Erfahrungen mit vergleichbaren Projekten wünschen
technische Zielbilder oder Architekturkonzepte benötigen
Unterstützung beim Austausch mit Förderberatern oder Projektverantwortlichen suchen 
Was wird gefördert? 

Die standortübergreifende Konzentration medizinischer Leistungen und Kapazitäten zur Effizienzsteigerung​.

Mit welchem Ziel? 

Effizienz über mehrere Standorte​ zu steigern und diese digital anzugleichen.

Wie kann XQT unterstützen? 

Mit einer standardisierten medizinische Dokumentation und Datennormalisierung über Standorte hinweg​, der Orchestrierung interoperabler Datenplattformen für gemeinsame Versorgungspfade​ oder Plattformen zur Kommunikations- und Patientensteuerung über Standorte​.

TRUST | Konsolidierung durch herstellerneutrale Datenbasis 
CONNECT | Einrichtungs- und sektorenübergreifende Interoperabilität 
APPLY | (KI-basierte) Versorgung-Steuerung
Was wird gefördert? 

 Die gezielte Umwandlung eines bestehenden Krankenhausstandorts in eine sektorenübergreifende Versorgungseinrichtung​.

Mit welchem Ziel? 

Das Krankenhaus wird zu Schnittstelle zwischen stationärer und ambulanter Versorgung.

Wie kann XQT unterstützen? 

In dem wir Schnittstellen-Frameworks zur sektorübergreifenden Datenintegration​ schaffen, verschiedene, im Einsatz befindliche Portale (etwa zur Terminkoordination oder für die Patientenpfade) integriere oder Daten für Akteure in unterschiedlichen Sektoren harmonisieren.

CONNECT | Einrichtungs- und sektorenübergreifende Interoperabilität 
APPLY | (KI-basierte) Versorgung-Steuerung
Der Mehrwert für die Kliniken? 

Sie erreichen Interoperabilität zwischen stationärer klinischer IT und ambulanten Partnern​ und können klinische Pfade mit Patientenservices verknüpfen.

Was wird gefördert? 

Die digitale, telemedizinische Zusammenarbeit zwischen Krankenhäusern, insbesondere mit Ausrichtung auf robotergestützte Telemedizin.​

Mit welchem Ziel? 

Telemedizinische Zusammenarbeit aufbauen und digitale Netzstrukturen stärken.

Wie kann XQT unterstützen? 

Indem wir integre, interoperable Daten als Grundlage​ zur Verfügung stellen, Systeme effektiv vernetzen, etwa für Telekonsile oder Telemonitoring, und Daten für telemedizinische Workflows harmonisieren.

TRUST | Konsolidierung durch herstellerneutrale Datenbasis 
CONNECT | Einrichtungs- und sektorenübergreifende Interoperabilität 
APPLY | (KI-basierte) Versorgung-Steuerung
Was wird gefördert? 

Die Bildung oder der Ausbau spezialisierter medizinischer Zentren zur Behandlung seltener, komplexer oder schwerwiegender Erkrankungen​. 

Mit welchem Ziel? 

Spezialisierte, idealerweise hochdigitalisierte Versorgungszentren aufbauen.

Wie kann XQT unterstützen? 

Indem wir strukturierte, semantisch aufbereitete Daten für komplexe Krankheitsbilder sowie das Zentren-Reporting​ bereitstelle und einen Integrations-Layer für zentrierte klinische Plattformen aufbauen.

TRUST | Konsolidierung durch herstellerneutrale Datenbasis 
CONNECT | Einrichtungs- und sektorenübergreifende Interoperabilität 
APPLY | (KI-basierte) Versorgung-Steuerung
Der Mehrwert für die Kliniken? 

Digitalisierung wird zu einem Enabler für interdisziplinäre Behandlungskoordination​ und die effektive Datennutzung verbessert die Prozesse bei seltenen Erkrankungen und Spezialverfahren​.

Was wird gefördert? 

Neue Krankenhausverbünden mit dem Ziel, Doppelstrukturen abzubauen und Leistungsgruppen effizient gemeinsam abzubilden.​

Mit welchem Ziel? 

Effizienzgewinne durch Verbünde und gemeinsame Strukturen schaffen.

Wie kann XQT unterstützen? 

Mit einer Daten- und Prozessharmonisierung zwischen Verbundpartnern​, einer einheitlichen Kodierung und einheitlichen Qualitätskennzahlen sowie verbundweiten Patientenservices und Kommunikation.

TRUST | Vertrauenswürdige Bewahrung entsprechend gesetzmäßiger Fristen + Konsolidierung durch herstellerneutrale Datenbasis 
CONNECT | Einrichtungs- und sektorenübergreifende Interoperabilität 
APPLY | (KI-basierte) Versorgung-Steuerung
Der Mehrwert für die Kliniken? 

Einheitliche Informationsbasis über alle Verbundpartner​ hinweg, gemeinsame digitale Services statt Insellösungen​.

Was wird gefördert? 

Der Aufbau etablierter, zusammengeführter Notfallstrukturen wie Notaufnahme, Bildgebung und Laborstrukturen.​

Mit welchem Ziel? 

Um Notgallprozesse und IT-Komponenten zu integrieren.

Wie kann XQT unterstützen? 

Mit einer Daten- und Prozessintegration von Notfallprozessen in klinische Systeme​ sowie digitalen Schnittstellen zu eben diesen Notfallprozessen.

TRUST | Vertrauenswürdige Bewahrung entsprechend gesetzmäßiger Fristen + Konsolidierung durch herstellerneutrale Datenbasis 
CONNECT | Einrichtungs- und sektorenübergreifende Interoperabilität 
APPLY | (KI-basierte) Versorgung-Steuerung
Der Mehrwert für die Kliniken? 

Informationsflüsse in Notfallketten werden verbessert und die Kliniken werden bei triagierter Patientensteuerung unterstützt.

Was wird gefördert? 

Strukturbedingte, dauerhafte Schließungen in überversorgten Regionen mit klinischer Überkapazität.​

Mit welchem Ziel? 

Die begleitenden Strukturmaßnahmen zu optimieren.

Wie kann XQT unterstützen? 

Bei der Datenmigration bei Standort- oder Stationsschließung​en, der Bewahrung und Langzeitarchivierung der medizinischen Dokumentation sowie optionalen Zugriffsmöglichkeiten über sichere Webviewer.

TRUST | Vertrauenswürdige Bewahrung entsprechend gesetzmäßiger Fristen + Konsolidierung durch herstellerneutrale Datenbasis 
Der Mehrwert für die Kliniken? 

Gesetzlicher Anforderungen werden auch nach Einstellung des Stations- oder Geschäftsbetriebs eingehalten.

Was wird gefördert? 

Investitionen in den Auf- oder Ausbau zusätzlicher Kapazitäten zur Pflegeausbildung.​

Mit welchem Ziel? 

Die passende Infrastruktur für Aus- und Weiterbildungen aufzubauen, gekoppelt an FTB 1 und 5.

Wie kann XQT unterstützen? 

Siehe FTB1 und FTB5

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Der Mehrwert für die Kliniken? 

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