Wissen, das zählt

Unser Webinarprogramm 2026

Integre, verfügbare und interoperable Daten sind der Schlüssel für eine funktionierende digitale Gesundheitsversorgung. Sie schaffen die Grundlage für sichere Prozesse, resiliente Infrastrukturen und echte Mehrwertanwendungen. 

In unseren Webinaren erfahren Sie anschaulich, wie diese Voraussetzungen konkret geschaffen werden können und welches die konkreten strategischen, technischen und organisatorischen Erfolgsfaktoren sind.

Unsere Referent*innen

Webinare 2026

Interoperable, vertrauenswürdige Daten – verlässliche KI?
KI-Readiness

3. März 2026
11.30 – 12.00 Uhr
Dauer: 30 Minuten
Referentin: Annett Müller, M.A. HIM

Vielen Dank an alle, die live beim XQT-Webinar dabei waren und die Diskussion rund um KI-Readiness im Gesundheitswesen mitgestaltet haben.

Im Mittelpunkt stand die Frage, wie interoperable, qualitätsgesicherte und souverän nutzbare Daten entlang des gesamten Datenlebenszyklus entstehen – und warum sie die zwingende Voraussetzung für verlässliche KI sind. Themen wie syntaktische und semantische Interoperabilität, strukturierte Dokumentation, FHIR, Datenqualifizierung sowie die regulatorischen Entwicklungen rund um den EHDS haben gezeigt: Die technologischen Möglichkeiten sind vorhanden – entscheidend ist die konsequente Umsetzung in der Praxis.

Sie konnten nicht live teilnehmen oder möchten einzelne Impulse noch einmal vertiefen?

Die Aufzeichnung des Webinars steht ab sofort zur Verfügung.

Wir freuen uns über den weiteren Austausch zur Frage, wie echte KI-Readiness im Gesundheitswesen gelingt.

Vertrauen, Vernetzung, Wirkung - Datensouveränität und der Nutzen für die digitale Transformation in Krankenhäusern

9. März 2026
13.30 – 14.15 Uhr
Dauer: 45 Minuten
Referent: Dr. Christian Jenke, DMI

Viele Krankenhäuser stehen vor der gleichen Herausforderung: Daten sind vorhanden – aber oft nicht nachweislich integer, verkehrsfähig oder interoperabel. Gleichzeitig werden sie aber genau so gebraucht.

Darüber haben wir in unserem Webinar „Vertrauen, Vernetzung, Wirkung – Datensouveränität und der Nutzen für die digitale Transformation in Krankenhäusern“ gesprochen.

Dr. Christian Jenke hat gezeigt, wie Datensouveränität praktisch umgesetzt werden kann und warum XQT – Exchange Qualified Trust ein entscheidendes Ordnungssystem für vertrauenswürdige, interoperable und nutzbare Gesundheitsdaten ist. Moderiert wurde das Webinar von Michael Franz.

Sie konnten beim Live-Termin nicht teilnehmen oder möchten einzelne Inhalte noch einmal in Ruhe ansehen?

Die Aufzeichnung des Webinars steht ab sofort zur Verfügung.

Nehmen Sie sich 45 Minuten Zeit und erfahren Sie, wie ein vertrauenswürdiges Datenfundament die digitale Transformation in Klinikum oder Krankenhaus nachhaltig voranbringen kann.

NIS-2: Hochverfügbarkeits-Anforderungen an Kommunikationsserver 

17. März 2026
11.30 – 12.15 Uhr
Dauer: 45 Minuten
Referenten: Guido Bovekamp, DMI und Michael Kitzinger, Health-Comm

Kommunikationsserver sind im Krankenhaus längst kein technisches Nebensystem mehr. Sie sind zentrale Daten- und Informationslogistik, Alarmierungsweg, Koordinationsplattform und Krisenkanal zugleich. Fällt der Kommunikationsserver aus, steht nicht nur die IT – es geraten Prozesse ins Stocken, Behandlungspfade werden unterbrochen, OP-Planungen verschoben und interne wie externe Kommunikation beeinträchtigt.

Mit der NIS-2-Richtlinie steigen die Anforderungen an Einrichtungen des Gesundheitswesens deutlich. Gefordert sind Verfügbarkeit, Resilienz und Business Continuity. Zwar schreibt NIS-2 keine konkrete Technologie vor, das Ziel ist jedoch eindeutig: Systemkritische Komponenten müssen ausfallsicher ausgelegt sein.

Kommunikationsserver sind im NIS-2-Kontext regelmäßig als kritische Infrastruktur zu bewerten – insbesondere dann, wenn sie patientenrelevante Prozesse unterstützen, Bestandteil der Notfall- oder Krisenkommunikation sind, als zentrale Integrationsplattform fungieren oder einen Single Point of Failure darstellen.

Hochverfügbarkeit entwickelt sich damit zunehmend zum faktischen Stand der Technik im Gesundheitswesen. Gleichzeitig stellt sich für Geschäftsführung und IT-Leitung die wirtschaftliche Frage: Wie hoch ist das reale Risiko – und wie schnell rechnet sich eine hochverfügbare Architektur?

Im Webinar zeigen die Referenten, welche Anforderungen sich aus NIS-2 konkret für Kommunikationsserver ergeben, wie Hochverfügbarkeitsarchitekturen praxisnah umgesetzt werden können und wie sich regulatorische Anforderungen mit wirtschaftlicher Vernunft verbinden lassen.

In 45 Minuten erhalten Sie eine fundierte Einordnung der regulatorischen Lage, eine technische und organisatorische Bewertung von Kommunikationsservern im NIS-2-Kontext sowie eine wirtschaftliche Betrachtung mit klaren Entscheidungsgrundlagen für IT-Leitung und Geschäftsführung.

NIS-2: Das resiliente Krankenhaus – Cloudbasierte Notfallverfügbarkeit medizinischer Dokumentation 

23. März 2026
11.30 – 12.15 Uhr
Dauer: 45 Minuten
Referenten: Tugba Sönmez, Universitätsmedizin Mannheim und Dr. Jürgen Bosk, DMI

Cyberangriffe, Systemausfälle oder Extremwetterereignisse stellen Krankenhäuser zunehmend vor die Herausforderung, auch in Ausnahmesituationen jederzeit handlungsfähig zu bleiben. Insbesondere der Zugriff auf medizinische Dokumentation und Patientendaten ist in kritischen Situationen essenziell für eine sichere Versorgung. Gleichzeitig steigen durch regulatorische Anforderungen wie NIS-2 die Erwartungen an die Resilienz und Ausfallsicherheit digitaler Infrastrukturen im Gesundheitswesen.

In diesem Webinar erfahren Sie, wie Krankenhäuser die Verfügbarkeit medizinischer Dokumentation auch bei IT-Ausfällen oder Sicherheitsvorfällen sicherstellen können. Im Mittelpunkt steht ein cloudbasiertes Clinical Data and Document Repository (CDDR) in Kombination mit einem Cloudviewer, das eine sichere, interoperable und von der lokalen Infrastruktur unabhängige Bereitstellung medizinischer Dokumente ermöglicht.

Die Referierenden zeigen anhand eines realen Projekts, wie ein resilientes Zugriffskonzept für klinische Dokumentation umgesetzt werden kann und welche organisatorischen und technischen Voraussetzungen dafür notwendig sind. Das vorgestellte Konzept wurde im Rahmen der Entscheiderfabrik 2025 als eines der fünf besten Digitalisierungsprojekte ausgezeichnet und über ein Jahr hinweg gemeinsam mit Kliniken erprobt und weiterentwickelt.

Sie erhalten Einblicke in die Architektur des Lösungsansatzes, lernen praktische Einsatzszenarien kennen und erfahren, wie Krankenhäuser ihre digitale Resilienz stärken und gleichzeitig regulatorische Anforderungen erfüllen können.

Elektronische Patientenakte – Anbindung automatisieren 

08. April 2026
13.30 – 14.15 Uhr
Dauer: 45 Minuten
Referentin: Sebastian Hoffs und Guido Bovekamp (DMI)

Die elektronische Patientenakte ist kein IT-Zusatzmodul. Sie ist Versorgungsauftrag, Integrationsaufgabe und Compliance-Thema zugleich. Für Krankenhäuser bedeutet die ePA-Anbindung weit mehr als eine technische Schnittstelle zur Telematikinfrastruktur. Es geht um strukturierte Prozesse, interoperable Datenflüsse und revisionssichere Abläufe über Systemgrenzen hinweg.

Wenn Dokumente und strukturierte Daten nicht korrekt, vollständig und standardkonform in die ePA gelangen, entstehen nicht nur technische Lücken, sondern organisatorische, regulatorische und medizinische Risiken. Medienbrüche, manuelle Zwischenschritte und uneinheitliche Metadaten gefährden Effizienz, Transparenz und Versorgungsqualität.

In diesem Webinar zeigen Sebastian Hoffs und Guido Bovekamp von der DMI-Gruppe, wie Krankenhäuser die ePA-Anbindung strategisch und nachhaltig automatisieren können. Moderiert wird die Veranstaltung von Michael Franz.

Im Mittelpunkt steht die Infinity ePA-Bridge als strukturierende Integrationsschicht zwischen KIS, Subsystemen, Archiv und Telematikinfrastruktur. Sie ermöglicht eine standardkonforme, sichere und bidirektionale Kommunikation mit der elektronischen Patientenakte über einfache, dokumentierte und systemunabhängige REST-Kommunikation.

Sie erfahren unter anderem:

Warum die ePA-Anbindung ein strategisches Thema für IT-Leitung und Geschäftsführung ist
Wie Interoperabilität gemäß FHIR und CDA praktisch umgesetzt wird
Wie Integrität medizinischer Inhalte ohne Informationsverlust sichergestellt wird
Wie ePA-relevante Inhalte automatisiert und regelbasiert selektiert und übergeben werden
Wie konsistente Metadaten, valide Dokumentenstrukturen und transparente Protokollierung gewährleistet werden
Wie sich heterogene Systemlandschaften TI-konform integrieren lassen – ohne Insellösungen

Das Webinar richtet sich an IT-Leitungen, Geschäftsführungen, Digitalisierungsverantwortliche und Entscheider im Krankenhaus, die die ePA nicht nur anbinden, sondern strukturiert integrieren möchten.

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Ausblick auf weitere Webinarthemen 2026

NIS-2 – Umsetzung im Krankenhaus | ePA-Anbindung automatisieren | Rechtssicher bewahren bei Heterogenität | Smart Data in der Medizin – von der Masse zur Klasse | KDL (Klinische Dokumentenklassenliste) – Grundlagen | Das resiliente Krankenhaus – Vertrauen als Basis | Hybrid-DRG / AOP – Ambulantisierung absichern | Altdatenmigration –smart umsetzen | Datensouveränität – strategische Notwendigkeit | KI-Readiness – Herausforderungen und Standards | Patientenportale –erfolgreich etablieren | KHTFV – Fördertatbestand 5 | FHIR®-Repository –aufbauen, befüllen und nutzen | Behandlungsdokumentation optimieren –mittels KI | Business Continuity (BCM) – Auditfähigkeit erreichen und sichern | Clinical Data Repository (CDR) – zum Gamechanger entwickeln | KHTFV – Grundlagen und Erfolgsbausteine | KDPL (Klinische Dokumentenklassen- und Prozesslandkarte) – Digitalstrategie auf valider Grundlage | ISiK – Grundlagen und Anwendung | Seltene Erkrankungen– Vergütung sicherstellen | Unstrukturierte Quellen – vertrauenswürdige Daten generieren | SNOMED CT – Grundlage sinnvoller Datennutzung | EHDS/GDNG – Nutzung von Gesundheitsdaten | NIS-2 und KRITIS – Stellenwert von SoC, SIEM und Resilienz | Datensouveränität– Lessons Learned aus Kliniken | Patientensicherheit – (juristisches) Vertrauensfundament durch Datensouveränität | Health Data Management – Herausforderungen an die Krankenhaus-IT | Medizincontrolling/Erlössicherung – Anforderungen an das Health Data Management | KDL (Klinische Dokumentenklassenliste) – Stand der Dinge und Ausblick (Bericht aus der AG des DVMD e. V.) | SÜV (ehemals Level1i) – Digitalisierungsstrategie | FHIR® operationalisieren – IHE Profile/HL7® CDA als Rahmengeber | Medizintechnik integrieren – Daten aus Geräten nutzbar machen | MVZ organisatorisch einbinden – Transparenz und Effektivität durch Datenverfügbarkeit

Änderungen vorbehalten

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